
Runde 3 – Check. Von Startplatz 16 auf Platz 5: bislang bestes Saisonergebnis am Balaton Ring im Rahmen der MotoGP.
Runde 3 – Check
3 Sessions und eine Startposition
So sieht der Freitag für die Teilnehmenden im Rahmen der MotoGP aus. Nach insgesamt 65 Minuten Fahrzeit steht die Startposition für die beiden Rennen fest.
Aber eins nach dem anderen:
Am Donnerstag ging es zunächst mit dem Riding Coach ins Zelt zum Briefing, bevor es anschließend zu Fuß auf die Strecke ging. Gefahren wird gegen den Uhrzeigersinn, mit vielen Schikanen, Stop-and-Go-Passagen, besondere Herausforderungen des Balaton Rings.
Die Atmosphäre im Rahmen der MotoGP ist für alle etwas ganz Besonderes. Für viele ist sie das große Ziel und zugleich der Ursprung dessen, warum man überhaupt mit dem Motorradfahren begonnen hat.
Zum Abschluss gab es bestimmt noch den einen oder anderen Tipp von Pecco, bevor der erste Tag zu Ende ging.
Am Freitag hieß es dann weiter lernen. Zwar war Smilla bereits einen Tag zum Testen hier, doch erst im Training mit allen anderen zeigt sich wirklich, wo man steht. Die Zeiten wurden von Session zu Session verbessert.
Im zweiten Training ging es leider unverschuldet kurz ins Kiesbett und anschließend zu Boden. Gemeinsam mit dem Motorrad schaffte es Smilla jedoch zurück in die Boxengasse. Dort richtete das Team die Maschine wieder her, sodass zumindest noch getestet werden konnte, ob alles funktionierte. Ein Großteil der Trainingszeit war allerdings verloren.
Im Qualifying war es dann nicht nur kalt, sondern auch windig und vor allem nass. Bei Nieselregen und auf Slicks ging es erneut auf die Strecke. Am Ende steht Startplatz 16 zu Buche. Mit knapp 0,8 Sekunden weniger wäre es bereits Platz 10 gewesen.
Hätte, wäre, wenn …
Zur Lieblingsstrecke wird sie sicherlich nie werden und das muss sie auch gar nicht. Bestenfalls geht es künftig nur noch zum Baden an den Balaton.
Was sich am Freitag noch sehr beschwerlich angefühlt hat, wurde mit jeder Runde besser. Am Samstag ging es in Rennen 1 auf Platz 11. Am Sonntag in Rennen 2 fuhr Smilla ihr bislang bestes Saisonergebnis ein:
Von Startplatz 16 auf Platz 5!
Ein Ergebnis von konstanter Arbeit, Geduld und sorgfältiger Analyse.
Zwischen den Rennen wurde gemeinsam mit Riding Coach Diego intensiv gearbeitet. Dabei wird nicht nur ausgewertet, was er von außen beobachtet, sondern auch die Daten, die das Motorrad liefert, werden genau unter die Lupe genommen. Dass sich diese Arbeit auszahlt, zeigt nicht nur das Ergebnis.
Vergleicht man die beste Zeit aus dem ersten Training mit der schnellsten Rennrunde von heute, sprechen wir von einer Verbesserung von knapp 3,3 Sekunden. Allein zwischen Rennen 1 und Rennen 2 konnte Smilla noch einmal 1,2 Sekunden zulegen.
Und so sagt Maik als Papa und Mechaniker auf die Frage was denn noch gemacht wurde? „Manchmal ist es nicht die Technik, die einen schneller fahren lässt. Würde eher sagen, Smi hat es wieder gespürt.“
Die Folgen der schweren Stürze in Assen sind vielleicht noch nicht ganz ausgezogen, stehen aber mindestens mit gepackten Koffern vor der Tür.
Jetzt heißt es, das gute Gefühl abzuspeichern und mitzunehmen.
Der nächste Stopp? In 14 Tagen in Brno. Keine unbekannte Strecke für Smilla auf der Honda.
Wir sind gespannt und sagen: Danke für eure Unterstützung! 🙏
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