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Runde 6 – Oschersleben
News Race

Runde 6 – Oschersleben

06 AUG 2026

Das vorletzte Rennwochenende ist vorbei und das Lächeln ist zurück: Startplatz 10, Platz 12 und 1,459 Sekunden schneller als im April.

Das vorletzte Rennwochenende ist vorbei und das Lächeln ist zurück.

Die vergangenen Rennwochenenden waren schwer. Neuland in vielerlei Hinsicht und oft nicht das, was man sich erhofft hatte. Die Freude am Fahren litt und mit ihr die Zeiten, die Ergebnisse und auch der Kopf.

„Auf so ein Wochenende habe ich keine Lust mehr.“ Ein Satz, der nach dem Rennen am Sachsenring nicht nur gedacht wurde.

Der Freitag verlief zunächst noch etwas durchwachsen. Die Zeiten aus dem Vorsaisontest konnten zwar noch nicht erreicht werden, doch darum ging es an diesem Wochenende nicht in erster Linie.

Die Ziele lauteten: Konstanz finden, Vertrauen aufbauen, ein gutes Gefühl entwickeln, ins Ziel kommen und wenn dabei Punkte herausspringen, umso besser.

Mit 38 gefahrenen Runden in drei Turns gehörte Smilla am Freitag zu den fleißigsten Fahrerinnen im Starterfeld.

Das Qualifying am Samstag begann auf einer fast trockenen Strecke aber mit einem klaren Plan. Vor und nach jeder Session wurden intensive Gespräche mit einem Herrn mit Kopfbedeckung und markanter Lockenpracht geführt: Stefan Nebel.

Das Ergebnis? Ein konstantes Hinterrad, an das es sich anzuhängen galt.

Was auf dem Papier mit Startplatz 18 vielleicht ernüchternd wirken mag, fühlte sich nach deutlich mehr an. So viel mehr, dass unter dem Helm wieder ein Lächeln zu sehen war. Und genau das war der Plan.

Auch wenn das erste Rennen aufgrund nachlassenden Bremsdrucks vorzeitig in der Box endete, blieb am Ende des Tages ein positives Gefühl.

Am Sonntagmorgen ging es bei besseren Bedingungen erneut darum, die eine schnelle Runde zu finden. Wieder hieß es: dranbleiben, anhängen und den Rhythmus finden.

Wie schon so oft in dieser Saison wollte niemand gern eine Gruppe anführen. Gegen Ende der Session wurden Runden abgebrochen, Positionen gewechselt. Dennoch gelang eine starke Rundenzeit, die mit Startplatz 10 belohnt wurde.

Im zweiten Rennen verlor Smilla ab Rennmitte leider den Anschluss an die Spitzengruppe. Doch das Ziel blieb unverändert: durchfahren, Spaß haben und alles, was am Ende dabei herauskommt, als Bonus mitnehmen.

Der Bonus: Platz 12.

Noch viel wichtiger waren jedoch die positiven Erfahrungen, das wertvolle Feedback, der Zuspruch, das zurückgewonnene Vertrauen und die Freude an dem, wofür diese Entscheidung getroffen wurde.

Kurz in Zahlen

Persönliche Bestzeiten: Test im April: 1:35,840 Freitag: 1:36,864 Qualifying 1: 1:36,739 Rennen 1: 1:35,266 Qualifying 2: 1:34,661 Rennen 2: 1:34,381

Das bedeutet: 1,459 Sekunden schneller als beim Test im April. 0,564 Sekunden Rückstand auf die schnellste Rennrunde. 0,779 Sekunden Rückstand auf die schnellste Runde des Wochenendes.

Außerdem standen am Ende 92 gefahrene Runden beziehungsweise knapp 337 Kilometer auf dem Tacho. Ungefähr die Entfernung vom heimischen Wohnzimmer bis ins Fahrerlager der Motorsport Arena Oschersleben. Respekt.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die an dieses Projekt glauben, es unterstützen, mitfiebern und die Daumen drücken. Ohne euch wäre all das nicht möglich!!! #24